Rettungshundeteams üben Flächen-, Weg- und Trümmersuche unter realen Bedingungen
(Enzenkirchen, Oberösterreich). Von 25. bis 27. September 2026 fand im Bezirk Schärding die Landesübung der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB), Landesgruppe Oberösterreich, statt.
45 Mitglieder aus ganz Oberösterreich kamen dafür rund um Enzenkirchen zusammen, um drei Tage lang intensiv zu trainieren und Erfahrungen auszutauschen. Ausgerichtet und organisiert wurde die Landesübung von der Staffel Schärding gemeinsam mit Landesausbildungsreferentin Karina Grill.
Flächensuche, Wegrandsuche und Einsatztaktik
An mehreren Stationen wurden unterschiedliche Bereiche der Rettungshundearbeit trainiert. Neben der Flächensuche, Wegrandsuche stand auch die Einsatztaktik unter der Leitung von Landeseinsatzleiterin Nadine Aumayr auf dem Programm. Dabei konnten die Teilnehmer ihr Wissen für die unterschiedlichen Anforderungen eines Sucheinsatzes vertiefen und praktisch anwenden.
Erste Hilfe im Ausbildungsprogramm
Auch die Erste Hilfe durfte im Ausbildungsprogramm nicht fehlen. Thomas Wallner, Dienstführender der Ortsstelle Kopfing vom Österreichischen Roten Kreuz, frischte gemeinsam mit den Teilnehmern Kenntnisse auf die auch bei einem realen Einsatz wichtig sind.
Trümmersuche unter realitätsnahen Bedingungen
Eine weitere Trainingsmöglichkeit bot die Trümmersuche. Die Firmen Bäck Baggerung GmbH und Swietelsky in Lambrechten stellten dafür ihre Firmengelände zur Verfügung. Auf den unterschiedlichen Übungsflächen konnten die Rettungshundeteams unter möglichst realitätsnahen Bedingungen arbeiten und wertvolle Erfahrungen sammeln.
Erfahrungsaustausch zwischen 11 Staffeln
Neben dem intensiven Training spielte auch der Erfahrungsaustausch eine wichtige Rolle. Mitglieder aus den 11 Staffeln aus ganz Oberösterreich konnten sich über unterschiedliche Trainingsmethoden austauschen und voneinander lernen.
Besuch der Ehrengäste
Große Freude herrschte auch über den Besuch der Ehrengäste. Landtagsabgeordneter Florian Grünberger, Bezirkspolizeikommandant Oberstleutnant Matthias Osterkorn sowie Landtagsabgeordnete Brigitte Huber-Reiter nahmen sich Zeit, die Landesübung zu besuchen und sich persönlich ein Bild von der Arbeit der Rettungshundeteams zu machen. Für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder ist dieses Interesse eine besondere Form der Wertschätzung ihrer Arbeit.
Landesübung nach drei Tagen beendet
Nach drei intensiven und lehrreichen Tagen wurde die Landesübung am Sonntagmittag offiziell beendet. Die Teilnehmer konnten nicht nur zahlreiche neue Erfahrungen und Erkenntnisse mitnehmen, sondern auch die Zusammenarbeit und den Austausch innerhalb der Landesgruppe weiter stärken.
Ein besonderer Dank gilt allen Grundbesitzern, Jägern, Unternehmen und Unterstützern, die ihre Grundstücke, Wälder und Firmengelände für die Landesübung zur Verfügung stellten. Ohne diese Unterstützung wären realitätsnahe Trainings in diesem Umfang nicht möglich.
Quelle: Österreichische Rettungshundebrigade, Landesgruppe Oberösterreich
Bildquelle: Österreichische Rettungshundebrigade, Landesgruppe Oberösterreich