(Schröcken, Vorarlberg). Am 31. Oktober 2026 ereignete sich im Gemeindegebiet von Schröcken ein tödlicher Alpinunfall.
Ein 60-jähriger österreichischer Staatsangehöriger wanderte gemeinsam mit seiner 52-jährigen Ehefrau von der Passhöhe über den Höferkamm zur Höferspitze auf 2131 m Seehöhe.
Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Unfallort: Beim Abstieg von der Höferspitze im Gemeindegebiet von Schröcken
- Datum: 31. Oktober 2026; das Ehepaar trat gegen 13:30 Uhr den Rückweg an
- Verunglückter: Ein 60-jähriger österreichischer Wanderer
- Absturz: Rund 150 bis 200 Meter durch einen felsdurchsetzten Geländegraben; der Mann erlitt tödliche Verletzungen
- Ehefrau: Die 52-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber C8 ins Tal geflogen und von der Bergrettung betreut
- Bergung: Der Polizeihubschrauber Libelle barg den Leichnam
Wanderer stürzt beim Rückweg vom Gipfel ab
Nach einer Rast am Gipfel trat das Ehepaar gegen 13.30 Uhr den Rückweg zur Passhöhe an.
Dabei kam der Mann ohne Fremdverschulden zu Sturz und stürzte in weiterer Folge ca. 150 bis 200 Meter durch einen felsdurchsetzten Geländegraben ab.
Durch den Absturz erlitt der Mann tödliche Verletzungen. Die Ehefrau wurde vom Rettungshubschrauber C8 ins Tal geflogen und von der Bergrettung betreut. Die Bergung des Leichnams erfolgte durch den Polizeihubschrauber Libelle.
Eingesetzte Kräfte
- Rettungshubschrauber C8
- Polizeihubschrauber Libelle
- Eine Streife der Bundespolizei mit zwei Beamten
- Bergrettung Schröcken
Quelle: Landespolizeidirektion Vorarlberg
Bildquelle: Symbolbild © AUNG MYO HTWE/iStoock.com
Polizei.news informiert | Sicher bergwandern
Auch für den Abstieg Kraft und Konzentration einplanen
Eine Bergtour endet erst mit der sicheren Rückkehr. Der Österreichische Alpenverein weist darauf hin, dass Müdigkeit und zu hohes Tempo die Trittsicherheit und Konzentration beeinträchtigen können.
1. Die gesamte Tour berücksichtigen
Stimmen Sie Länge, Höhenmeter und Schwierigkeit auf Ihre Fähigkeiten ab. Planen Sie genügend Reserven für den Rückweg ein.
2. Kontrolliert und aufmerksam gehen
Wählen Sie ein angepasstes Tempo und setzen Sie die Füße bewusst auf. Beim Bergwandern empfiehlt der Alpenverein grundsätzlich, möglichst mit der ganzen Sohle aufzutreten.
3. Auf markierten Wegen bleiben
Vermeiden Sie Abkürzungen durch unbekanntes Gelände. Abseits der Wege steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag.
Gut zu wissen: Auch auf bekannten Wegen können nachlassende Konzentration und Müdigkeit das Sturzrisiko erhöhen.
Praktischer Tipp: Prüfen Sie bei der Tourenplanung ausdrücklich auch die Anforderungen des Abstiegs und planen Sie regelmäßige Pausen ein.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion