Nach Streit am Hauptplatz: Rumäne (21) soll 18-Jährigen von hinten niedergestochen haben

(Irdning, Steiermark). Ein 21-Jähriger steht im Verdacht, Samstagabend, 31. Oktober 2026, einem 18-Jährigen nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung zwei Messerstiche zugefügt zu haben.

Der 18-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Tatort: Hauptplatz in Irdning im Bezirk Liezen
  • Zeitpunkt: Samstag, 31. Oktober 2026, gegen 23:20 Uhr
  • Verdacht: Ein 21-Jähriger soll einem 18-Jährigen von hinten mit einem Klappmesser zwei Stichverletzungen zugefügt haben
  • Opfer: Der 18-Jährige wurde stationär im Krankenhaus behandelt; sein Zustand ist stabil
  • Tatwaffe: Das mutmaßlich verwendete Messer wurde in einem Abwasserkanal gefunden und sichergestellt
  • Maßnahmen: Der 21-Jährige wurde in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Ein ebenfalls tatverdächtiger 16-Jähriger wird auf freiem Fuß angezeigt.

Auseinandersetzung am Hauptplatz eskaliert

Gegen 23:20 Uhr kam es am Hauptplatz in Irdning aus bislang unbekannten Gründen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Liezen und einem 16-jährigen Rumänen aus dem Bezirk Liezen. Der 16-Jährige attackierte darauf den 18-Jährigen körperlich.

Zu diesem Zeitpunkt näherte sich ein 21-jähriger Bekannter des 16-Jährigen, ebenfalls rumänischer Staatsbürger aus dem Bezirk Liezen, der Örtlichkeit. Der 21-Jährige steht nunmehr im Verdacht, dem 18-Jährigen mit einem Klappmesser von hinten zwei Stichverletzungen zugefügt zu haben.

Danach entfernten sich die beiden Tatverdächtigen von der Örtlichkeit. Das 18-jährige Opfer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und dort stationär behandelt. Der Zustand des 18-Jährigen ist stabil.

Mutmaßliche Tatwaffe in Abwasserkanal gefunden

Die beiden Tatverdächtigen wurden ausgeforscht und einvernommen. Dabei stellte sich heraus, dass der 21-Jährige nunmehr dringend verdächtig ist, die Stichwunden zugefügt zu haben. Er zeigte sich nicht geständig.

Die mutmaßliche Tatwaffe war von den Verdächtigen in einem Abwasserkanal entsorgt worden, konnte jedoch aufgefunden und sichergestellt werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben wurde der 21-Jährige in die Justizanstalt Leoben eingeliefert, der 16-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

 

Quelle: Landespolizeidirektion Steiermark
Bildquelle: Symbolbild © lixu/iStock.com


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Hilfe organisieren und Abstand halten

Wer eine gewalttätige Auseinandersetzung beobachtet, kann wichtige Unterstützung leisten. Dabei hat die eigene Sicherheit Vorrang – besonders, wenn eine Waffe im Spiel ist.

1. Keine körperliche Konfrontation suchen

Halten Sie räumlichen Abstand und vermeiden Sie Provokationen. Versuchen Sie nicht, eine bewaffnete Person selbst zu überwältigen.

2. Notruf wählen und andere gezielt ansprechen

Verständigen Sie in Österreich die Polizei über 133 oder den Euronotruf 112. Nennen Sie den genauen Ort und weisen Sie auf Waffen und verletzte Personen hin. Bitten Sie andere Anwesende konkret um Unterstützung.

3. Beobachtungen für die Polizei festhalten

Merken Sie sich Aussehen, Kleidung und Fluchtrichtung der Beteiligten. Stellen Sie sich als Zeugin oder Zeuge zur Verfügung und berichten Sie möglichst genau, was Sie selbst wahrgenommen haben.

Gut zu wissen: Auch vermeintliche Nebensächlichkeiten können bei der Aufklärung einer Gewalttat entscheidend sein.

Praktischer Tipp: Notieren Sie Ihre Beobachtungen zeitnah. Kennzeichnen Sie Unsicherheiten ausdrücklich, statt Erinnerungslücken mit Vermutungen zu füllen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion