(Wien-Innere Stadt, Wien). Nachdem es vor einem Innenstadtlokal zu einer Körperverletzung zwischen zwei Personen gekommen war, wurde der Polizeinotruf verständigt.
Polizisten der Polizeiinspektionen Laurenzerberg und Goethegasse nahmen den Sachverhalt auf.
Polizei.news | Österreich | Täglich aktuell
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ort: Vor einem Lokal in Wien-Innere Stadt
- Zeitpunkt: 1. November 2026, 03:30 Uhr
- Anlass: Körperverletzung zwischen zwei Personen
- Festnahme: Ein 34-Jähriger stieß einen Polizisten und leistete anschließend heftige Gegenwehr
- Verletzte: Vier Polizisten; einer musste im Spital behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen
- Weitere Maßnahmen: Der Mann verweigerte die Aussage und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in eine Justizanstalt gebracht
34-Jähriger stößt Polizisten und leistet heftige Gegenwehr
Einer der Beteiligten, ein 34-jähriger österreichischer Staatsbürger, verhielt sich dabei äußerst aggressiv, schimpfte lautstark und beschimpfte umstehende Personen sowie gezielt die einschreitenden Polizisten.
Als der 34-Jährige einen Polizisten heftig stieß, wurde er festgenommen. Der Mann leistete dabei heftige Gegenwehr, wodurch vier Polizisten verletzt wurden. Einer der Beamten musste aufgrund von Verletzungen im Bein- und Handbereich in einem Spital behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der 34-Jährige verweigerte im Zuge seiner Vernehmung die Aussage. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er in eine Justizanstalt gebracht.
Quelle: Landespolizeidirektion Wien
Bildquelle: Symbolbild © YakobchukOlena/iStock.com
Polizei.news informiert | Gewalt im öffentlichen Raum
Als Zeuge helfen und sich selbst schützen
Wer eine gewalttätige Auseinandersetzung beobachtet, kann durch einen schnellen Notruf und genaue Angaben helfen. Eine körperliche Konfrontation ist dafür nicht erforderlich.
1. Abstand halten und Provokationen vermeiden
Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Halten Sie räumliche Distanz zu aggressiven Personen und lassen Sie sich nicht provozieren.
2. Hilfe gezielt organisieren
Verständigen Sie bei akuter Gefahr in Österreich die Polizei über 133 oder den Euronotruf 112. Sprechen Sie andere Anwesende direkt an und bitten Sie diese um konkrete Unterstützung.
3. Beobachtungen der Polizei mitteilen
Merken Sie sich Aussehen, Kleidung und den Ablauf des Geschehens. Stellen Sie sich als Zeugin oder Zeuge zur Verfügung und berichten Sie, was Sie selbst gesehen oder gehört haben.
Gut zu wissen: Auch kleine Details können helfen, eine Auseinandersetzung später aufzuklären.
Praktischer Tipp: Notieren Sie Ihre Wahrnehmungen möglichst zeitnah. Geben Sie ausdrücklich an, wenn Sie bei einzelnen Details unsicher sind.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion