Große Feuerwehrübung: 111 Teilnehmer trainieren Rettung aus brennendem Gebäude

(Schäffern, Steiermark). Am Montag, dem 26.10.2026, fand in Schäffern die Abschnittsübung der Feuerwehren des Abschnittes IV statt.

Übungsannahme war ein Wirtschaftsgebäudebrand mit vermisster Person. Die Feuerwehrn Schäffern, Götzendorf, Pinggau, Sparberegg, Sinnersdorf, Baumgarten, Schaueregg und Tauchen waren im Einsatz.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ort: Schäffern, Steiermark
  • Zeitpunkt: Montag, 26. Oktober 2026 (Nationalfeiertag)
  • Übungsszenario: Wirtschaftsgebäudebrand mit vermisster Person
  • Teilnehmer: Insgesamt 111 Personen
  • Feuerwehren: Acht Feuerwehren des Abschnittes IV
  • Ausrüstung: Fünf Tragkraftspritzen, vier Atemschutztrupps und eine Bereichsdrohne
  • Weitere Übung: Menschenrettung und Absturzsicherung (MRAS)

Brandbekämpfung, Menschenrettung und Drohneneinsatz

Zu den Aufgaben zählten die Brandbekämpfung des Wirtschaftsgebäudes, der Schutz des Nebengebäudes sowie die Rettung der vermissten Person. Für die Herstellung der Saugleitung vom Tauchenbach kamen insgesamt fünf Tragkraftspritzen zum Einsatz. Außerdem wurden vier Atemschutztrupps sowie die Bereichsdrohne der FF Sparberegg eingesetzt.









Parallelübung zur Menschenrettung und Absturzsicherung

Zeitgleich fand die Abschnitts-MRAS (Menschenrettung und Absturzsicherung)-Übung statt. Die MRAS-Trupps stellten die Feuerwehren Baumgarten, Schäffern und Sinnersdorf.









111 Teilnehmer stärken die Zusammenarbeit

Insgesamt nahmen 111 Personen bei der diesjährigen Abschnittsübung des Feuerwehrabschnittes IV in Schäffern teil. Durch die Übung konnte die Zusammenarbeit der Feuerwehren gestärkt werden.









Ein herzliches Dankeschön gilt der FF Schäffern für die Organisation und Durchführung der Übung sowie für die anschließende Verpflegung.










 

Quelle: Bereichsfeuerwehrverband Hartberg
Bildquelle: LM d.V. Claudia Stögerer


Polizei.news | Brandschutz und Menschenrettung

Wenn jede Sekunde zählt: Richtig handeln bei einem Gebäudebrand

Ein Brand in einem Wirtschaftsgebäude kann für Menschen und Einsatzkräfte große Herausforderungen mit sich bringen. Besonders gefährlich sind die schnelle Ausbreitung von Rauch, eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten und die mögliche Gefährdung benachbarter Gebäude. Wer die wichtigsten Verhaltensregeln kennt, kann im Ernstfall entscheidend zur eigenen Sicherheit beitragen.

1. Feuerwehr alarmieren und wichtige Angaben machen

In Österreich ist die Feuerwehr über die Notrufnummer 122 erreichbar. Beim Notruf sollten der genaue Einsatzort, die Art des Brandes und mögliche Gefahren genannt werden. Besonders wichtig ist der Hinweis, ob Personen vermisst werden oder sich noch im Gebäude befinden könnten. Die Fragen der Leitstelle sollten ruhig und möglichst genau beantwortet werden.

2. Menschen warnen und Gefahrenbereich verlassen

Bei einem Gebäudebrand hat die eigene Sicherheit Vorrang. Andere Personen sollten gewarnt und das Gebäude über sichere Fluchtwege verlassen werden. Türen zum Brandbereich sollten nach Möglichkeit geschlossen werden, um die Rauchausbreitung zu begrenzen. Stark verrauchte Bereiche dürfen nicht betreten werden. Niemals für die Bergung von Gegenständen in ein brennendes Gebäude zurückkehren.

3. Warum Atemschutztrupps so wichtig sind

Bei Bränden entstehen gefährliche Rauchgase, die innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohlich werden können. Speziell ausgebildete Feuerwehrkräfte verwenden deshalb umluftunabhängige Atemschutzgeräte. Damit können sie unter geeigneten Einsatzbedingungen auch in verrauchten Bereichen nach vermissten Personen suchen und Brandbekämpfungsmaßnahmen durchführen.

4. Weshalb regelmäßige Feuerwehrübungen wichtig sind

Bei größeren Brandeinsätzen müssen häufig mehrere Feuerwehren zusammenarbeiten. Gemeinsame Übungen helfen dabei, die Abstimmung zwischen den Einsatzkräften, die Wasserversorgung, die Kommunikation und die Rettungsabläufe zu trainieren. Auch der koordinierte Einsatz spezieller Ausrüstung kann unter realitätsnahen Bedingungen geübt werden.

Gut zu wissen: Brandrauch stellt häufig eine größere unmittelbare Gefahr dar als die sichtbaren Flammen. Schon wenige Atemzüge giftiger Rauchgase können schwere gesundheitliche Folgen haben.

Praktischer Tipp: Fluchtwege sollten jederzeit freigehalten werden. Es ist sinnvoll, mit Familienmitgliedern das Verhalten im Brandfall und einen sicheren Treffpunkt außerhalb des Gebäudes zu besprechen.

Weitere Informationen: Der Österreichische Bundesfeuerwehrverband bietet fachliche Hinweise zum richtigen Verhalten im Brandfall und zur Alarmierung der Feuerwehr.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion