(Wien-Alsergrund, Wien). Zwei Jugendliche im Alter von 12 und 14 Jahren (StA.: Kroatien und Stbg.: Österreich) stehen im Verdacht, einen 12-jährigen Bekannten geschlagen und getreten sowie ihm seine kabellosen Kopfhörer geraubt zu haben.
In weiterer Folge wurde der Polizeinotruf verständigt.
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Das Wichtigste auf einen Blick
- Tatort: Reznicekgasse im 9. Wiener Gemeindebezirk
- Zeitpunkt: 1. November 2026, 17:15 Uhr
- Opfer: Ein zwölfjähriger Bekannter der Tatverdächtigen
- Verdacht: Zwei Jugendliche im Alter von zwölf und 14 Jahren sollen den Buben geschlagen, getreten und seine kabellosen Kopfhörer geraubt haben
- Polizeiliche Maßnahmen: Die Tatverdächtigen kehrten zum Tatort zurück, wurden angehalten und auf freiem Fuß angezeigt. Beide bestritten die Tat.
Tatverdächtige kehren zum Tatort zurück
Zwischenzeitlich kehrten die beiden Tatverdächtigen zum Tatort zurück, wo sie von Polizisten der Polizeiinspektion Julius-Tandler-Platz angehalten wurden.
Beide bestritten die Tat. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt.
Quelle: Landespolizeidirektion Wien
Bildquelle: Symbolbild © mrohana/iStock.com
Polizei.news informiert | Hilfe bei Gewalt
Gewalt unter jungen Menschen ernst nehmen
Schläge, Tritte und Bedrohungen sollten auch dann ernst genommen werden, wenn sich die Beteiligten kennen. Wer eine solche Situation beobachtet, kann helfen, ohne sich selbst zu gefährden.
1. Unterstützung gezielt organisieren
Sprechen Sie andere Anwesende direkt an und verteilen Sie konkrete Aufgaben. Eine Person kann die Polizei verständigen, während eine andere die betroffene Person unterstützt, sobald dies gefahrlos möglich ist.
2. Bei akuter Gefahr 133 wählen
Schildern Sie beim österreichischen Polizeinotruf kurz den Ort, das Geschehen und die Zahl der Beteiligten. Halten Sie Abstand und vermeiden Sie Provokationen.
3. Beobachtungen festhalten
Merken Sie sich Kleidung, Aussehen und Fluchtrichtung. Stellen Sie sich als Zeugin oder Zeuge zur Verfügung und sagen Sie ausdrücklich, wenn Sie ein Detail nicht sicher wissen.
Gut zu wissen: Auch kleine Beobachtungen können zur Aufklärung beitragen.
Praktischer Tipp: Notieren Sie Ihre Wahrnehmungen möglichst zeitnah und trennen Sie eigene Beobachtungen von Vermutungen.
Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion